FUSS e.V., Bernd Herzog-Schlagk

Über den Zaun sehen und von anderen lernen. Deutschland ist bei weitem nicht in vorderster Reihe, wenn es um die Förderung des Fußverkehrs geht. Es macht sogar den Eindruck, als habe es in den letzten Jahren den Anschluss etwas verpasst. Unsere Nachbarn haben nicht nur intensiv über die Vorteile des Gehens in den Städten nachgedacht, sondern längst Strategien entwickelt und Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und des Komforts von Fußgängerinnen und Fußgängern eingeleitet.

So hat die Schweiz bereits 2002 ein umfassendes Konzept für den „Langsamverkehr“ entwickelt, Österreich hat 2015 einen nationalen „Masterplan Gehen“ veröffentlicht und zahlreiche europäische Städte arbeiten an einer strategischen Förderung des Fußverkehrs. Und sogar nordamerikanische Städte, von denen wir einst die allein auf das Auto ausgerichtete Verkehrsplanung übernehmen wollten, steuern angesichts zunehmender Herausforderungen um und haben die Förderung des Fußverkehrs als einen Lösungsansatz entdeckt.

Wir haben für Sie einige ausgesuchte Beispiele der strategischen Förderung des Fußverkehrs außerhalb von Deutschland zusammengestellt. Diese ergeben natürlich nur einen kurz zusammengefassten und zeitabhängigen Einblick und können durch weitere hier nicht erwähnte Aktivitäten überholt sein. Zudem konnte und sollte auch keine Einschätzung der Aktivitäten vorgenommen werden. Die Beispiele sind als Anregung gedacht, um sich bei Interesse genauer sachkundig zu machen.

Konzepte in Städten und Gemeindezusammenschlüssen:

Konzepte in Staaten und Landesteilen:

Die Netz-Einstellung verzögert sich noch etwas, wir bitten um Verständnis.

Aber auch in Deutschland gibt es erste Ansätze für kommunale Fußverkehrsstrategien. Informationen dazu finden Sie in der Karte Modell-, Kontakt- und Infostädte unter Infostädte mit einem blauen Punkt.

Weitere Orte, Länder und Staaten sowie einige Originalquellen finden Sie auch auf der Website unseres Partners in der Schweiz