Wir freuen uns, dass Erlangen zur Modellstadt des Projektes „Bausteine für Fußverkehrsstrategien“ ausgewählt wurde und bieten an dieser Stelle erste Informationen

 

Kurzvorstellung der Stadt

Die Stadt Erlangen gilt als Bayerns Fahrradhauptstadt. Innerhalb des Stadtgebietes wird ein Drittel der Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt (Modal Split Binnenverkehr 2010: 28% Rad, 17% Fuß, 7% ÖPNV, 48% MIV). Eine frühzeitige und intensive Radverkehrsförderung seit den 1970er Jahren hat diese Entwicklung möglich gemacht.

Der Fußverkehr wurde in der 110.000 Einwohner zählenden Großstadt hingegen bisher kaum wahrgenommen und es besteht großes Verbesserungspotential. Erlangen bietet durch eine kompakte Stadtstruktur, insbesondere in der Innenstadt, viele Grünflächen, stadtnahe Erholungsflächen sowie eine flache Topographie, attraktive Voraussetzungen für Fußgänger. In den vergangenen Jahren wurden bereits einige zentrale Bereiche für Fußgänger aufgewertet. Im Großteil der Stadt entspricht die Infrastruktur jedoch nicht den Anforderungen von Fußgängern und ein übergeordnetes Konzept zur systematischen Fußverkehrsförderung fehlt bislang.

Diesen Rückstand will man aufholen und im Rahmen der derzeitigen Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplanes ein Konzept für die systematische und langfristige Förderung des Fußverkehrs in Erlangen entwickeln und so zu einer modernen Mobilitätskultur beitragen, die ein Miteinander aller Verkehrsarten ermöglicht.

Quelle: Stadt Erlangen, Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung, Abt. Verkehrsplanung

Zum Verkehrsentwicklungsplan der Stadt: www.vep-erlangen.de

Projektverlauf

An dieser Stelle möchten wir Sie über den Projektverlauf in der Stadt Erlangen informieren und Sie dazu auf dem Laufenden halten.

Das Projekt „Bausteine für Fußverkehrsstrategien (FVS2)“ wird in Erlangen voraussichtlich im Jahr 2019 starten. Weitere Informationen folgen demnächst.