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München ist die Landeshauptstadt Bayerns und hat eine Einwohnerzahl von ca. 1.388.000. Der Fußwegeanteil der Stadt beträgt im Modal-Split 28%.

Die Stadt München hat den Textvorschlag aufgrund ihres Bewerbungsschreibens als Modellstadt für das Projekt „Handlungsleitfaden für Fußverkehrsstrategien“ noch nicht zur Veröffentlichung freigegeben.

Zur Webseite der Stadt: www.muenchen.de

Moers ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen mit einer Einwohnerzahl von ca. 104.000. Die Stadt liegt im Kreis Wesel und gehört zum Regierungsbezirk Düsseldorf.

Die Stadt Moers hat den Textvorschlag aufgrund ihres Bewerbungsschreibens als Modellstadt für das Projekt „Handlungsleitfaden für Fußverkehrsstrategien“ noch nicht zur Veröffentlichung freigegeben.

Zur Webseite der Stadt: www.moers.de

Die Stadt Mörfelden-Walldorf liegt im Kreis Groß Gerau in Hessen und zählt ca. 34.000 Einwohner. Angelehnt an die Ergebnisse der Untersuchung „Mobilität in Deutschland 2008 – Hessen“ für Gemeinden im „Agglomerationsraum“ und „Gemeindegrößenklasse[n] 20.000 bis unter 500.000 Einwohner“ beträgt der Fußwegeanteil im Modal-Split für Mörfelden-Walldorf ca. 24%.

„Die integrierte Verkehrsplanung in... [der] Stadt setzt sich aus verschiedenen Teilplänen und Einzelmaßnahmen zusammen.“ Zum einen erarbeitet die Stadt seit 1993 für jede Grundschule einen aktuellen Schulwegplan, sodass Schulwege regelmäßig auf notwendige bauliche Veränderungen überprüft und zeitnah verbessert werden können.

Mörfelden-Walldorf hat außerdem an einem Projekt zur Stärkung der Nahmobilität im Umfeld von Verkehrsstationen mit dem rmv (Rhein Main Verkehrsbund) als Modellstadt teilgenommen. Die daraus entwickelten Maßnahmen für den Rad- und Fußverkehr „wurde[n] bereits realisiert bzw. werden nach wie vor verfolgt“.

„Weiterhin [ist die Stadt] …sehr stolz in den letzten zwei Jahren eine gesonderte Beschilderung für die Fußgänger im Stadtgebiet installiert zu haben, welche neben der Richtung auch die Entfernungen zu lokalen Zielen angibt.“

Auch wird „[d]as Thema Barrierefreiheit durch bauliche Maßnahmen im öffentlichen Raum sowie durch die Erarbeitung von gesicherten Daten im Rahmen des Projektes `MobileMenschen' der ivm (integrierte Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain) verfolgt.“

Da sich die bisherige Planung für den Fußverkehr „auf die Themenbereiche Schulwege und Barrierefreiheit sowie objektbezogene Planungen“ beschränken, ist die Stadt an einer gesonderten Betrachtung der einzelnen Verkehrsarten, soweit es finanziell und zeitlich möglich ist, sehr interessiert.

Quelle:
Schreiben des Stadtplanungs- und Bauamtes, i.A. Carolin Wächter vom 26.08.2016

Zur Webseite der Stadt: www.moerfelden-walldorf.de

Die Stadt Minden in Nordrhein-Westfalen gehört der Region Ostwestfalen-Lippe an und hat eine Einwohnerzahl von ca. 84.000. Derzeit beträgt der Fuß­wege­an­teil im Modal-Split noch 13 Prozent. In dem 2016 aufgestellten Masterplan nachhaltige Mobilität Minden hat die Stadt Minden die Zielsetzung formuliert, den Fußwegeanteil bis zum Jahr 2030 auf 16 Prozent zu erhöhen.

Um dieses Ziel zu erreichen, wurden zahlreiche Maßnahmen zur Förderung des Fußverkehrs“ entwickelt. Dabei soll das Fußverkehrsnetz, bestehend aus „Alltags- und Freizeitrouten“ optimiert sowie Defizite ausgewählter Straßenzüge beseitigt werden. Zudem wurde ein Barriereatlas für den Innenstadtbereich erarbeitet, um Handlungsbedarfe für den Fußverkehr aufzuzeigen. Viele der dort erarbeiteten Lösungsansätze lassen sich auch auf Fußverkehrsanlagen außerhalb des Innenstadtbereiches übertragen.

Für mehrere der eher ländlich geprägten Stadtteile wurden Dorfentwicklungskonzepte aufgestellt, die sich unter anderem mit den Belangen des Fußverkehrs auseinandersetzen und Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigen.

Ein strategisches Oberziel der Stadt Minden ist, Siedlungsraum im Sinne der Stadt der kurzen Wege kompakt zu entwickeln. Um diesem Ziel gerecht zu werden, wird bereits seit vielen Jahren bei der Aufstellung von neuen Bebauungsplänen darauf geachtet, dass fußläufige Wegeverbindungen eingeplant werden. Zukünftig möchte die Stadt Minden vorhandene Ansätze für die Fußverkehrsentwicklung optimieren und eine Strategie für weitere Planungen und insbesondere für die Umsetzung der bereits beschlossenen Maßnahmenpakete entwickeln.

Quelle:
Schreiben der Abt. Verkehrsplanung, i.A. Petra Rehling, vom 30.03.2017

Zur Webseite der Stadt: www.minden.de

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