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Wir freuen uns, dass Mainz als Modellstadt am Projekt „Bausteine für Fußverkehrsstrategien“ teilgenommen hat und bieten an dieser Stelle Informationen zur Stadt:

sowie zu den durchgeführten Projektaktivitäten:

 * Die Protokolle zu den Fußverkehrs-Checks und zum Abschlussgespräch konnten leider nicht vollständig mit der Stadtverwaltung Mainz abgestimmt werden.

 

Kurzvorstellung der Stadt

Ampel mit Mainzelmännchen rot/grün
An einigen Ampeln in Mainz zu finden: Mainzelmännchen statt Ampelmännchen (Foto: Bertram Weisshaar, FUSS e.V.; Fotomontage)

Die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz liegt mit rund 214.000 Einwohnern in der dicht besiedelten Metropol­region Frankfurt/Rhein-Main und ist eines der fünf regionalen Oberzentren. Mainz ist sowohl durch den Schienenfernverkehr als auch durch die Autobahnen A60, A63 und A 643 erreichbar.(1) Die Stadt hat ihre Wurzeln in der römischen Gründung des Legionslagers „Mogontiacum“ (ein sogenanntes Castrum) vor rund 2000 Jahren. Einzelne bauliche Überreste aus dieser Zeit können heute dank Aus­grabungen wieder betrachtet werden, wie beispielsweise das römische Bühnentheater südlich des Mainzer Zentrums. Im 18. Jahrhundert erlangte Mainz die Funktion als kurfürstliche Residenz- und Hauptstadt, als Erzbischofssitz, Universitäts- und Festungsstadt, womit ihr im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation eine führende Rolle zukam.(2)

Laut einer Haushaltsbefragung von 2016 besitzen von den befragten Haushalten 23 Prozent kein Auto, 77 Prozent mindestens ein Kfz.(3) Etwa 50 Prozent der Haushalte besitzen ein Fahrrad, gleichzeitig besitzen nur 20 Prozent ein ÖPNV-Zeitticket. Knapp 70 Prozent aller Wege im Binnenverkehr werden mit dem Umweltverbund zurückgelegt, gleichermaßen dominiert der Kfz-Verkehr im Quell-/Zielverkehr.(4) Die häufigsten Wegzwecke sind der Arbeitsweg (29 %), der Weg zur Ausbildung (15 %), Freizeitwege (13 %) und Einkaufen (9 %). Die Mainzer Innenstadt ist zum Großteil Fußgängerzone. Dennoch ist der Anteil des Fußverkehr am Binnenverkehr, der 2008 noch bei etwa 34 % lag, bis 2016 auf ca. 26 % gesunken (zugleich Anstieg des Radverkehrs um ca. 8 % und des ÖPNV um 3 %).(5) Die jüngste Mobilitätsumfrage von 2019 zur Verkehrsmittelwahl im Binnenverkehr ergab: 32 % MIV, 21 % ÖPNV, 25 % Rad- und 23 % Fußverkehr (Prozentangaben sind gerundet).(9) Das zeigt im Vergleich zu 2008 und 2016, dass der Fußverkehrs-Anteil in Mainz weiterhin rückläufig ist.

In Mainz werden regelmäßig die EU-Grenzwerte für Stickstoffdioxid überschritten. Hauptverursachend für die innerstädtische Luftverschmutzung ist der motorisierte Individualverkehr (MIV). Als Reaktion darauf erstellt die Stadt Mainz seit 2005 regelmäßig Luftreinhaltepläne mit dem Ziel einer Verkehrsverlagerung von MIV auf ÖPNV und emissionsarmen Nahverkehr. Der verkehrsbezogene Klimaschutz ist im Masterplan M³ zu einer vorrangigen Aufgabe erklärt worden.(1)

Regionale Planungsgrundlagen

Im Landesentwicklungsprogramm Rheinland-Pfalz werden Kommunen aufgefordert, Klimaschutzkonzepte zu entwickeln. Die 4. Fortschreibung des Luftreinhalteplans Main 2016-2020 beinhaltet Maßnahmen zur Emissionssenkung und ist eine Grundlage für den Masterplan 100% Klimaschutz. Dennoch fehlt derzeit ein Verkehrsentwicklungsplan bzw. Mobilitätskonzept, das sich insbesondere mit dem Fußverkehr beschäftigt.(6) Im Nahverkehrsplan Mainz 2019-2023 wird eine weitere Verlagerung des MIV auf den Umweltverbund angestrebt, indem intermodale Wegketten entstehen sollen, die gleichzeitig Schadstoff- und Lärmemissionen mindern.

Fußverkehr in den konzeptionellen Planungen der Stadt

Hinweisschild auf Fußgänger für rechtsabbiegende Kfz
Zeichen der Verkehrssicherheit: In Mainz werden Rechtsabbiegende an einigen Kreuzungen auf querende Fußgänger*innen hingewiesen (Foto: Bertram Weisshaar, FUSS e.V.)

Die Stadt Mainz verfolgt derzeit fünf Handlungsstränge:

  1. Zum einen wurden/werden Konzepte der Nahmobilität im Luftreinhalteplan, Lärmaktionsplan sowie Klimaschutzkonzept integriert.
  2. Für die systematische Umgestaltung des öffentlichen Raumes wurden entsprechende Vorgaben getroffen, wie z.B. die Erarbeitung von Datenblättern oder die Einrichtung eines regelmäßigen Arbeitskreises Barrierefreiheit.
  3. Derzeit wird die Schulwegesicherheit an Grundschulen systematisch bewertet und umfassende Lösungsvorschläge erarbeitet. Dies reicht von baulichen Umgestaltungen bis hin zu schulischem Mobilitätsmanagement.
  4. In konkreten Umsetzungsprojekten (z.B. Umbau der stark frequentierten Innenstadtstraßen Große Langgasse und Bahnhofstraße) wird der Gestaltungsfokus auf den Fußverkehr gelegt.
  5. Durch gezielte Stärkung der Innenstadt sowie der Ortskerne der Mainzer Stadtteile („Zentrenkonzept“) wird Mainz als Stadt der kurzen Wege gestärkt. Eine fußläufige Nahversorgung soll überall im Stadtgebiet gegeben sein.(7)

Dabei unterscheidet die Stadt zwischen der zeitlichen Umsetzbarkeit von Zielen.(8)

Sofortige und Kurzfristige Ziele:

  • schnelle Reduktion von Schadstoffemissionen zum Schutze der Bürger*innen
  • Digitalisierung des Verkehrs (Datenerhebung, Vernetzung der Verkehrssysteme, umweltsensibles netzadaptives Verkehrssystem)
  • Stärkung des Umweltverbundes (ÖPNV, Rad- und Fußverkehr)

Mittel- und langfristige Ziele:

  • Reduktion Luft- und Lärmbelastung (Sofortprogramm saubere Luft 2017-2020)
  • Vorbildstadt für E-Mobilität
  • Erfüllen des Masterplans 100% Klimaschutz

 

Projektverlauf

Teilnehmende am Fußverkehrs-Check in Mainz
Öffentlicher Fußverkehrs-Check in Mainz (Foto: Ilona Hartmann, SWR)

An dieser Stelle möchten wir Sie über den Projektverlauf und die Ergebnisse von den stattgefundenen Veranstaltungen in der Stadt Erlangen informieren.

Die Projektaktivitäten in Mainz haben am 11. Juni 2019 mit einem Vorgespräch bei der Stadtverwaltung (pdf) und anschließendem Rundgang durch die Stadt begonnen. Im Anschluss haben wir einen Fach-Fußverkehrs-Check durchgeführt. Am 14. Oktober 2019 fand ein öffentlicher Fußverkehrs-Check in Mainz statt. Es berichteten dazu u.a. das SWR Fernsehen RP in SWR aktuell (Ausgabe vom 14.10.2019, 19:30 Uhr), die Allgemeine Zeitung und WELT. Der Bericht zu den Fußverkehrs-Checks kann hier als PDF heruntergeladen werden.* Des Weiteren nahmen rund 17 Teilnehmende aus Verwaltung, Verbänden, und Interessenvertretungen an einem Fußverkehrs-Workshop (PDF) am 5. November 2019 in Stadthaus teil. Das Abschlussgespräch mit der Stadtverwaltung fand am 3. März 2020 statt. Das Protokoll zum Abschlussbericht kann hier als PDF heruntergeladen werden.*

Im Nachklang berichtete die Allgemeine Zeitung am 17. Februar 2021 über die Situation der zu Fuß Gehenden in Mainz und zeigte zudem ein Interview mit einer Mainzer Fußgängerin in einem Kurzvideo.

Informationen zum Fußverkehr in Mainz finden Sie auch auf der Webseite der Stadt: www.mainz.de/fuss

* Die Protokolle zu den Fußverkehrs-Checks und zum Abschlussgespräch konnten leider nicht vollständig mit der Stadtverwaltung Mainz abgestimmt werden.

Stand: 17.02.2021

 

Quellen

  1. Landeshauptstadt Mainz (2018): Green City Plan Mainz Masterplan M³. https://www.mainz.de/medien/internet/downloads/M3_Masterplan_Mainz_Hauptdokument_mit_Deckblatt.pdf, S. 1f
  2. Webseite der Stadt Mainz, Stadtgeschichte, abgerufen am 29.07.2019 unter: https://www.mainz.de/kultur-und-wissenschaft/stadtgeschichte/stadtgeschichte.php?p=36752,36650,59177,43066
  3. Ingenieurbüro Helmert (2016): Mobilitätsbefragung. https://www.mainz.de/medien/internet/downloads/Mobilit_tsbefragung_Kurzbericht.pdf, S. 9f
  4. Ebd., S. 11f
  5. Ebd., S. 22f
  6. Landeshauptstadt Mainz (2018): Green City Plan Mainz Masterplan M³. https://www.mainz.de/medien/internet/downloads/M3_Masterplan_Mainz_Hauptdokument_mit_Deckblatt.pdf, S. 8f
  7. Stadtverwaltung Mainz, Schreiben vom 04.10.2016
  8. Landeshauptstadt Mainz (2018): Green City Plan Mainz Masterplan M³. https://www.mainz.de/medien/internet/downloads/M3_Masterplan_Mainz_Hauptdokument_mit_Deckblatt.pdf, S. 30f
  9. Stadtverwaltung Mainz, Mitteilung vom 04.12.2019

 

Die Stadt Lindau am Bodensee liegt im südwestlichen Bayern, im RegierungsbezirkSchwaben und zählt ca. 25.000 Einwohner. Im Modal-Split hat Lindau im Jahr 2015 einen Fußwegeanteil von 18%. Lindau ist eine Stadt der kurzen Wege. Der Fußverkehr stellt einen wichtigen und wachsenden Anteil am Verkehrsaufkommen dar. Gerade aufgrund der abwechslungsreichen und interessanten Topografie ist Lindau für die strategische Weiterentwicklung des Fußverkehrs gut geeignet.

Das „Klimafreundliche Lindauer Mobilitätskonzept (KLiMo)“ hat die optimale Vernetzung aller Mobilitätsarten, die Erreichbarkeit und Verkehrssicherheit, die Verbesserung der Umweltqualität sowie die Stärkung des Umweltverbundes zum Ziel. Ergebnis dieses Mobilitätskonzeptes ist ein Maßnahmenkatalog mit über 40 Maßnahmen, einige mit direkter Förderung des Fußverkehrs, z.B. ein „barrierefreier Umbau kritischer Querungen“, die „Optimierung und Ausweitung der Fußwegweisung“ sowie die „Ausweisung möglicher touristischer Rundwege“.

Quelle:
Schreiben der Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau vom 25.08.2016, Fachbereich Mobilitätsplanung, Hr. Jaime José Valdés Valverde

Zur Webseite der Stadt: www.lindau.de

Zum Mobilitätskonzept über die Garten- und Tiefbaubetriebe: www.gtl-lindau.de/index.php/mobilitaet

Die Stadt Leipzig war bei der Bewerbung zur Modellstadt im Rahmen des Projektes „Handlungsleifaden für Fußverkehrsstrategien (FVS)“ leider bei 34 Mitbewerbern 2016/17 unterlegen (vgl. Übersichtskarte). Dies bedeutet aber keinesfalls, dass es in dieser Stadt keine Herausforderungen hinsichtlich der Projekt-Zielvorstellungen, keine Ansätze für deren Lösung und kein Potential zur strategischen Förderung des Fußverkehrs gibt. Ganz im Gegenteil. Sie erhalten folgende Informationen:

Kurzvorstellung der Stadt Leipzig

Stadtteil Stötteritz (FUSS e.V., Bernd Herzog-Schlagk)

Die Stadt Leipzig in Sachsen hat ca. 585.000 Einwohner und hatte im Jahr 2015 einen Fußwegeanteil von 25,4% im Modal-Split.

„1997 wurde [hier] erstmals ein Fußverkehrskonzept auf Grundlage der seit 1992 gültigen verkehrspolitischen Leitlinien entwickelt“, welches in den nächsten Jahren fortgeschrieben werden soll. Im Stadtentwicklungsplan Verkehr und öffentlicher Raum (2003, fortgeschrieben 2015) wurden „wichtige Festlegungen und Weichenstellungen für den Fußverkehr getroffen... [und] im Rahmen der Fortschreibung ein Fachgutachten zum Fußverkehr erarbeitet, welches die wesentlichen Schwachpunkte... und Zielstellungen...beschreibt.“

2008 wurde das Verkehrskonzept autoarme Innenstadt von 1993 zuletzt fortgeschrieben. Damit haben sich Fußgängerbereiche innerhalb des Promenadenrings seit Beginn der 90er Jahre nahezu verdoppelt.

Dennoch „gibt es in Leipzig Beispiele, bei denen letztendlich aus finanziellen Gründen die Anlagen des Fußverkehrs bei der Aufteilung des Verkehrsraumes nicht in dem wünschenswerten Umfang berücksichtigt werden konnten.“ Damit die Belange des Fußverkehrs besser umgesetzt werden können, wird ab Oktober 2017 die Stelle eines Fußverkehrsverantwortlichen eingerichtet.

Zudem hat sich die Stadt Leipzig als Modellstadt “Aktive Mobilität in städtischen Quartieren“ (ExWoSt) des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und des Umweltbundesamtes (UBA) beworben und als eine von vier Modellstädten den Zuschlag bekommen. Hierbei handelt es sich um einen wichtigen Teil der Projekt-„Familie“ zur Förderung des Fußverkehrs, der mit den anderen Teilprojekten „Handlungsleitfaden für Fußverkehrsstrategien (FVS)“ des Fachverbandes Fußverkehr Deutschland FUSS e.V. und „Fußverkehrsstrategie auf Bundesebene“ des Deutschen Instituts für Urbanistik Difu eng vernetzt zusammen arbeitet.

Quelle:
Schreiben des Amtsleiters des Verkehrs- und Tiefbauamtes Leipzig, i.A. Dipl. Ing. M. Jana vom 26.08.2016

Zur Webseite der Stadt: www.leipzig.de

In der KielRegion in Schleswig-Holstein leben ca. 640.000 Menschen. Wie man anhand des Model-Split erkennen kann, bewegen sich diese Menschen auf unterschiedlichem Wege im Raum. Während in der Landeshauptstadt Kiel der Fußwegeanteil bei 30% liegt, beträgt dieser „[i]n den Mittelzentren Rendsburg, Eckernförde und Plön“ rund 24% und „[i]n den Gemeinden im Kieler Umland [sowie]...im übrigen Umland 19% bzw. 20%... Dies hat...[u.a.] mit den Versorgungsstrukturen und den damit in der Regel längeren Wegen zu tun....[sowie] auch [mit] fehlende[n] fachliche[n] Kapazitäten.“

„Besonders in den ländlichen Gemeinden und den Mittelzentren“ muss sich, im Gegensatz zum Radverkehr, „das Verständnis für die Bedeutung des Fußverkehrs“ erst entwickeln, wobei das Thema Barrierefreiheit und somit auch der Fußverkehr auch hier in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen.

„In Kiel ist der Fußverkehr [, insbesondere das Thema Kindermobilität] fester Bestandteil des Verkehrsentwicklungsplanes von 2008.“ Die Stadt hat ein flächendeckendes Fußwegenetz mit Handlungsschwerpunkten sowie „Standards für Fußwege und Kinderwege“ als „allgemein gültige...Zielvorgabe bei den Bemühungen um die Entwicklung von Maßnahmen zur Förderung des Fußverkehrs“ entwickelt. „[Außerdem gibt es] seit 15 Jahren...einen Arbeitskreis Fußverkehr, der jährlich eine Mängeltour...in den verschiedenen Stadtteilen durchführt.“

Im Tourismusbereich „entstehen Kooperationen mit AktivRegionen (LEADER) und Tourismusverbänden“, um „im Bereich Fußverkehr mit touristischen Leitsystemen, die Sehenswürdigkeiten oder Wanderrouten aus[zu]weisen“.

„In der KielRegion wird derzeit ein Masterplan Mobilität erarbeitet[, der] … der Entwicklung von Mobilitätslösungen... für Städte und Gemeinden im ländlichen Raum [der gesamten Region] sowie für die Landeshauptstadt Kiel dient... [und] im Regionalen Entwicklungskonzept (REK) der KielRegion als Leitprojekt [definiert wurde].“ Hier sollen die Themen Nahmobilität und Fußverkehr strategisch verankert werden.

Dieser Masterplan „wird als Klimaschutzteilkonzept 'Mobilität in Kommunen' durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert.“

Im Sommer 2017 soll ein umsetzungsorientiertes Handlungskonzept vorliegen, das von den Kreisen Plön und Rendsburg-Eckernförde, der Landeshauptstadt Kiel und der NAH.SH (Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein) als Projektpartner und von der IHK zu Kiel sowie dem Land Schleswig-Holstein unterstützt wird.

Angelehnt an dem Konzept der Fußwegeachsen in Kiel soll „ein praxisnaher Leitfaden zur Förderung des Fußverkehrs...den Kommunen in der Region eine Grundlage für die Erarbeitung von Fußverkehrsstrategien aber auch für konkrete Maßnahmen zur Förderung des Fußverkehrs bieten.“

Die Stadt Kiel hat sich zudem als Modellstadt “Aktive Mobilität in städtischen Quartieren“ (ExWoSt) des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und des Umweltbundesamtes (UBA) beworben und den Zuschlag bekommen. Hierbei handelt es sich um einen wichtigen Teil der Projekt-„Familie“ zur Förderung des Fußverkehrs, der mit den anderen Teilprojekten „Handlungsleitfaden für Fußverkehrsstrategien (FVS)“ des Fachverbandes Fußverkehr Deutschland FUSS e.V. und „Fußverkehrsstrategie auf Bundesebene“ des Deutschen Instituts für Urbanistik Difu eng vernetzt zusammen arbeitet.

Die Landeshauptstadt Kiel hat sich bereit erklärt,„als Modellstadt für den fachlichen Austausch zur Verfügung zu stehen und so ihr `Knowhow´ im Bereich der Fußverkehrsförderung mit Partnern in der Region zu teilen“. In diesem Sinne hat sie für die Aktivitäten im Rahmen des Projektes „Handlungsleitfaden für Fußverkehrsstrategien (FVS)“ zugunsten der Stadt Rendsburg verzichtet, wird aber zusätzlich eine Vernetzungsveranstaltung der Fußverkehrsaktivitäten in der Region voraussichtlich Ende 2017 durchführen.

Quelle:
Schreiben der KielRegion GmbH, Janet Sönnichsen vom 29.09.2016

Zur Webseite der Stadt: www.kiel.de

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