FUSS e.V., Bernd Herzog-Schlagk

aus Gründen der notwendigen Verbesserung der Verkehrssicherheit, der Gesundheit und sozialen Sicherheit der Einwohner und der Gäste, der Barrierefreiheit, der Luftreinhaltung, des Klimaschutzes, der Lärmminderung, des Flächenbedarfs, aber auch der gesamten Stadtgestaltung und Wirtschaftsentwicklung ist es geboten, sich auch über die Bedeutung, Stabilisierung und Erweiterung des Fußverkehrs in unseren Städten intensive Gedanken zu machen.

Der Fachverband Fußverkehr Deutschland FUSS e.V. will Sie darin unterstützen, indem er in den kommenden Monaten einen „Handlungsleitfaden für Fußverkehrsstrategien in Städten“ entwickeln möchte. Dieses Projekt wird in der Zeit vom 1. April 2016 bis zum 31. März 2018 durch das Umweltbundesamt betreut sowie durch Vereinsspenden und mit Mitteln aus der Verbändeförderung des Umweltbundesamtes UBA und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit BMUB ermöglicht.

Fachliche Unterstützung ist erwünscht.

FUSS e.V., Bernd Herzog-Schlagk

Damit es mit dem Fußverkehr aufwärts geht, ist die Bündelung des Sachverstandes und auch des Interesses an der Förderung des Umweltverbundes erforderlich. Im Mai/Juni 2016 wurde ein projekt­begleitender Fachbeirat gebildet, der sich aus zwanzig Vertreterinnen oder Vertretern der kommunalen Spitzenverbände, Stadtverwaltungen unterschiedlich großer Städte, Planungsbüros, dem Universitätsbereich, aus bundesdeutschen Fach-Netzwerken sowie den nationalen D-A-CH-Fußverkehrsverbänden aus der Schweiz, Österreich und Deutschland zusammensetzt. Damit wurde erstmals in Deutschland ein Fachbeirat gebildet, der sich ganz speziell mit den Rahmenbedingungen für den Fußverkehr in Städten beschäftigen wird.

Darüber hinaus freuen wir uns natürlich über jede Fachberatung und Mitarbeit. Nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

 

Modellvorhaben sollen den Blick schärfen.

FUSS e.V., Bernd Herzog-Schlagk

Das Projekt setzt sich aus zahlreichen Bausteinen zusammen. Es erfolgte eine Kontaktaufnahme mit allen Städten in Deutschland ab 20.000 Einwohnern und die Auswahl von fünf Modellstädten, in denen örtlich begrenzte Fußverkehrs-Checks und Workshops mit Verwaltungen, Multiplikatoren und örtlichen Interessenvertretungen durchgeführt werden sollen. Ziel dieser Aktivitäten ist es, möglichst kleinteilig die Belange der sehr unterschiedlichen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu Fuß zu erfassen, zu analysieren und in eine darauf aufbauende Strategie zur Förderung des Fußverkehrs einzubinden. Also ein Verfahren „von unten“, womit auch die örtlichen Verwaltungsstellen in den Kommunen gemeint sind, die letztlich im Rahmen der Haushaltslage und anderer Zwangspunkte fußverkehrsfördernde Maßnahmen umzusetzen haben.

Themenvielfalt und Prioritätensetzungen:

FUSS e.V., Bernd Herzog-Schlagk

Diese beiden Aspekte miteinander zu verbinden, wird im Rahmen des Projektes sicherlich eine der schwierigeren Aufgaben darstellen, wir wollen es dennoch versuchen. Wichtig dabei ist, dass wir erst einmal möglichst kein Problem von Fußgängerinnen und Fußgängern übersehen. Deshalb hat der FUSS e.V. bis zum Ende November 2016 verschiedene Umfragen durchgeführt, um von Fachleuten und interessierten Bürgerinnen und Bürgern zu erfahren, was ihrer Meinung nach für eine Fußverkehrsstrategie relevante Themenstellungen sind. Wenn Sie nicht ohnehin an unserer Fachbefragung teilgenommen haben, nennen Sie uns bitte Themen, die unbedingt in einer örtlichen Fußverkehrsstrategie behandelt werden müssten (Kontakt).

 

 

Einzubindende Interessengruppen

FUSS e.V., Bernd Herzog-Schlagk

Interessant ist die Fragestellung, wer bei fußverkehrsrelevanten Vorhaben eingebunden oder zumindest informiert werden müsste. Wir haben die Städte befragt, wie sie es bisher gehandhabt haben. Diese haben uns über einhundert Interessengruppen, Institutionen, Gremien und Verwaltungsstellen genannt, die wir für Sie in sechs Bereiche der vor Ort einzubindenden Interessengruppen zusammen gestellt haben.

 

 

 

 

 

Wir wollen aus Erfahrungen lernen.

FUSS e.V., Bernd Herzog-Schlagk

Es gibt durchaus Staaten, Länder oder Städte, die eine strategische Vorgehensweise zur Förderung des Fußverkehrs angedacht, vorbereitet, bereits zu Papier gebracht haben oder sich gar im Umsetzungsprozess befinden. Solche Best practice sind nicht immer leicht und schon gar nicht entsprechend aufbereitet im Internet zu finden. Wir freuen uns über jeden Hinweis und noch mehr über Kurzbeschreibungen, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

 

 

 

 

Für wen machen wir dies alles?

Carola Martin (Rheinsberg)

Für alle Menschen, die in einer Stadt längerfristig oder auch nur vorübergehend leben möchten oder müssen oder in der sie sich als Gäste aufhalten. Also für eine sehr große Gruppe, die allerdings aufgrund ihrer körperlichen und psychischen Gegebenheiten sowie in ihren Ansprüchen sehr vielfältig ist. Deshalb ist das Projekt darauf ausgerichtet, möglichst viele Zielgruppen anzusprechen und zu integrieren, die von einer guten Fußverkehrs-Infrastruktur sowie zielgerichtete Serviceangebote ihren Nutzen haben würden. Da es z.B. über drei Altersgruppen bisher kaum Literatur über deren Probleme und Wünsche gibt, die mit dem Verkehrsgeschehen im Zusammenhang stehen, wurden bisher erst einmal folgende drei Befragungen durchgeführt:

 

Weiter ...

Über die Weiterentwicklung des Projektes können Sie sich informieren

  • über das kostengünstige Abonnement von mobilogisch! – Zeitschrift für Ökologie, Politik & Bewegung www.mobilogisch.de,
  • indem Sie in das Kontaktformular als Mitteilung „Newsletter“ einsetzen und/oder
  • indem Sie uns ab und zu auf dieser Website besuchen.

 

Auf der Website www.fuss-ev.de finden Sie unter Themen eine ganze Reihe von Rubriken, von denen wir im Zusammenhang mit der Fußverkehrsstrategie auf folgende besonders hinweisen möchten: Förderung des Fußverkehrs in Städten und Dörfern, Aspekte der Stadtplanung und Planungsbeispiele sowie Planungsgrundlagen für den Fußverkehr.

FUSS e.V. kann Ihnen mit der Website www.geh-recht.de einen sehr umfangreichen Service bieten: Hier werden weit über 100 Fragestellungen, nach 14 Themenblöcken sortiert, aufgrund der aktuellen Regelwerke (Stand der Technik) erläutert. Wir empfehlen Ihnen den www.geh-recht.de> Fußverkehrsanlagen-Schnelleinstieg.

Unter www.fuss-ev.de> Literatur finden Sie eine Zusammenstellung ausgesuchter Veröffentlichungen zum Themenkomplex der Fußverkehrsförderung.