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Haltern am See

Die Stadt Haltern am See, Kreis Recklinghausen in Nordrhein-Westfalen mit ihrem mittelalterlich geprägten Stadtkern und ihren attraktiven Einkaufsmöglichkeiten ist gleichzeitig ein beliebtes Naherholungsgebiet am nördlichen Rand des Ruhrgebietes. 2022/23 soll ein städtebauliches Verkehrskonzept verabschiedet werden, das auf das städtebauliche Entwicklungskonzept aus dem Jahre 2019 aufbauen soll. Die Stadt ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft für fußgänger- und fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise AGFS und möchte auch den Fußverkehr insbesondere vom Bahnhof zur Innenstadt und zu den nahen Freizeitangeboten fördern. Deshalb wurde der Fachverband Fußverkehr Deutschland FUSS e.V. gebeten, einen Fußverkehrs-Check für ausgesuchte Straßenabschnitte durchzuführen. Zu diesem Zweck fand im Mai ein Vorgespräch in der Stadtverwaltung und ein zweitägiger Fach-Check nach dem System BlitZlicht statt. Am 11. Juli 2022 wurde ein Fußverkehrs-Check als Ortsbegehung nach dem System Wetterleuchten durchgeführt.

Eine erste Analyse mit ersten Handlungsvorschlägen zu sechs Örtlichkeiten mit Stand 31.05.2022 finden Sie als bebilderte Datei Haltern am See - BlitZlicht-Check (PDF)

Der FUSS e.V. – LV Nordrhein-Westfalen wird das Projekt weiterhin verfolgen und soweit möglich und gewünscht unterstützen.

Stand: August 2022

 

Logo Wiesbaden

Wir freuen uns, dass Wiesbaden als Modellstadt für das Projekt "Gut gehen lassen - Bündnis für attraktiven Fußverkehr" ausgewählt wurde. An dieser Stelle bieten wir Ihnen Informationen zur Stadt:

zu den Projektaktivitäten:

 

Bei Fragen oder Hinweisen nehmen Sie gerne
Kontakt zum Projektteam auf.

Wenn Sie sich vor Ort in Wiesbaden für den Fußverkehr engagieren
möchten oder Unterstützung in Fußverkehrsfragen suchen, wenden
Sie sich auch gerne an unsere lokale Kontaktperson:

FUSS e.V. Wiesbaden
Cornelia Trapp
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Kurzvorstellung der Stadt

Stadtansicht Wiesbaden
Stadtansicht Wiesbaden (Foto: Wiesbaden Congress & Marketing GmbH ©)

Wiesbaden ist die Landeshauptstadt Hessens und mit 278.000 Einwohnenden nach Frankfurt am Main die zweitgrößte Stadt des Bundeslandes. An den Ufern des Rheins gelegen beginnt Wiesbadens Geschichte in der Antike, wo sich die Römer die heißen Quellen in der Stadt zunutze machten. Abgeleitet vom Namen „Wisibada“, was übersetzt so viel heißt wie „heiliges Bad“ und welcher im Jahre 828 zum ersten Mal Erwähnung fand, ist Wiesbaden heute eine der wohlhabendsten Städte Deutschlands. Sie gehört zu den Kernstädten der Metropolregion Rhein-Main.[1]

In Wiesbaden zeigt der Modal Split, dass 45 % der Wege mit dem Auto zurückgelegt werden. Weitere 30 Prozent werden zu Fuß absolviert, halb so viele Wege (15 Prozent) werden mit dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zurückgelegt. Die restlichen 10 Prozent der Wege werden mit dem Fahrrad gefahren.[2]

 

 

 

 

 

 

 

Fußverkehr in den konzeptionellen Planungen der Stadt

Wiesbaden steht hinsichtlich der Entwicklung einer Fußverkehrsstrategie noch ganz am Anfang. Erste Anstrengungen, den Fußverkehr zu fördern, gab es mit dem Klimaschutzkonzept Wiesbaden 2015.[3] Der im April 2020 veröffentlichte „Verkehrsentwicklungsplan Wiesbaden“ beinhaltet ein Handlungsfeld Fußverkehr, dessen Hauptziel es ist, eine Fußverkehrsstrategie mit konkreten Aussagen zur systematischen Stärkung des Fußverkehrs zu erarbeiten. Mithilfe der Verbesserung der Infrastruktur sowie einer verstärkten Öffentlichkeitsarbeit sollen Qualitätsstandards geschaffen und die Verkehrssicherheit erhöht werden. Die Entschärfung von Unfallpunkten, die Anordnung von Tempolimits und mehr Kontrollen sollen zur Verkehrssicherheit beitragen. Die Belange des Fußverkehrs sollen bei Umbau- sowie Neubaumaßnahmen unter Erhöhung der Qualitätsstandards stärkere Beachtung finden. Zu den sieben formulierten Maßnahmen gehören beispielsweise die Stärkung der Mobilität zu Fuß sowie Pilotprojekte zum sicheren Queren und zu Gehwegen ohne Behinderungen. Ebenso soll mithilfe eines Nahmobilitätkonzeptes der Fußverkehr gestärkt und attraktiver gestaltet werden. Ein schon etwas älteres, aber immer noch aktuelles Ziel der Stadt ist, Deutschlands Fußgängerstadt Nr. 1 zu werden.[4]

 


 

Projektablauf

Wiesbaden Karte

Die Projektaktivitäten in Wiesbaden haben am 8. Dezember 2021 mit einem Auftakttermin mit der Stadtverwaltung inklusive Stadtspaziergang begonnen. Ziel des gemeinsamen Termins war es, sich kennenzulernen, den weiteren Projektablauf zu besprechen.

Ende März 2022 hat FUSS e.V. einen Fach-Fußverkehrs-Check durchgeführt im Untersuchungsgebiet Bierstadt. Über das Untersuchungsgebiet haben Wiesbadener Bürger:innen im Februar 2022 auf dein.wiesbaden.de/fussverkehr entscheiden. Bei der Abstimmung, an der rund 1.500 Personen teilgenommen haben, wurde Bierstadt mit 35 % aller Klicks ausgewählt (Pressemitteilung vom 10.03.2022). Des Weiteren fand am 1. April 2022 ein Workshop mit der Fachöffentlichkeit in Bierstadt statt. Am 18. Oktober gab es ein öffentliches "Parteiengespräch auf dem Gehweg" mit der Wiesbadener Kommunalpolitik und dem Ortsvorstand Bierstadt. Tagsdarauf hat FUSS e.V. mit einer öffentlichkeitswirksamen Aktion auf die Rücksichtnahme gegenüber Zufußgehenden im Straßenverkehr aufmerksam gemacht. Aus den Erkenntnissen aller Termine erarbeitet FUSS e.V. nun ein Maßnahmenprogramm für das Untersuchungsgebiet in Bierstadt. Die Ergebnisse sollen voraussichtlich am 1. März 2023 im Rathaus präsentiert werden.

Darüber hinaus hat FUSS e.V. in jeder der fünf Modellstädte des Projekts freiwillige Bürgerinnen und Bürger gesucht, die sich vorstellen können, "Quartiersgeher:innen" zu sein. Sie sollen als Bindeglied zwischen Zivilgesellschaft und Stadtverwaltung sowie Kommunalpolitik fungieren und Vorschläge für Verbesserungen des Fußverkehrs in ihrem näheren Umfeld an die zuständige Stelle weitergeben können. Dazu haben die "Quartiersgeher:innen" von FUSS e.V. eine Schulung zur Durchführung eines Fußverkehrs-Checks sowie fachliches Info-Material erhalten und an der Erprobung der GehCheck-App teilgenommen.

 Weitere Informationen zum Projekt und zum Fußverkehr in Wiesbaden finden Sie auf der Webseite der Stadt.

 

Pressemitteilungen

Weitere Pressemitteilungen zum Projekt sowie erschienene Presse-Artikel finden Sie unter dem Menüpunkt Presse und Medien-Echo.

 


Quellen

  1. Webseite der Stadt Wiesbaden, abgerufen am 27.08.2021
  2. Stadtverwaltung Wiesbaden, Mitteilung vom 14.06.2021
  3. Stadt Wiesbaden (2015): Integriertes Klimaschutzkonzept für die Landeshauptstadt Wiesbaden, abgerufen am 26.07.2021
  4. Stadt Wiesbaden (2020): Verkehrsentwicklungsplan Wiesbaden 2030, abgerufen am 27.08.2021

 

Wir freuen uns, dass Flensburg als Modellstadt für das Projekt "Gut gehen lassen - Bündnis für attraktiven Fußverkehr" ausgewählt wurde. An dieser Stelle bieten wir Ihnen Informationen zur Stadt:

zu den Projektaktivitäten:

Bei Fragen oder Hinweisen nehmen Sie gerne Kontakt zum Projektteam auf.

 

 

 

 


 

Kurzvorstellung der Stadt

Stadtansicht Flensburg
Stadtansicht Flensburg (Foto: Stadt Flensburg ©)

Flensburg ist mit 90.000 Einwohnenden die drittgrößte Stadt des Bundeslandes Schleswig-Holstein. Die Hafenstadt liegt an der Grenze zu Dänemark und damit an der Meeresbucht der Flensburger Förde (Ostsee). Im 12. Jahrhundert als Handels- und Fischersiedlung gegründet, hat sich Flensburg bis heute zum Oberzentrum, einer Verwaltungsstadt mit Hochschulstandort entwickelt und ist wirtschaftlich sowohl vom öffentlichen als auch privaten Dienstleistungssektor geprägt. Ebenfalls trägt der Grenzhandel mit Dänemark zur Wirtschaftsleistung bei. Die Stadt ist vor allem durch die vom Kraftfahrt-Bundesamt gespeicherten „Punkte in Flensburg“ bundesweit bekannt.[1]

Der Modal Split aus dem Jahr 2011 für den Verkehr in Flensburg zeigt, dass 54 Prozent der Wege mit dem Auto zurückgelegt werden. Der Anteil der Fahrradfahrer beträgt 19 Prozent, gefolgt von den Fußgängern mit 16 Prozent. Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) bildet das Schlusslicht mit nur 11 Prozent.[2]

 

Fußverkehr in den konzeptionellen Planungen der Stadt

Ein Verkehrskonzept für die Stadt Flensburg wurde zuletzt 1990 aufgestellt, welches 2018 durch den „Masterplan Mobilität 2030“ ersetzt wurde. Zu den Zielen des Masterplans gehören vor allem der Klimaschutz und die Steigerung der Lebensqualität, wobei dem Umweltverbund eine besondere Aufmerksamkeit zukommt. Hierbei wird dem Fußverkehr sogar ein eigenes Kapitel gewidmet. Im Fokus stehen insbesondere die Barrierefreiheit sowie sichere und breite Gehwege. Die Stadt versucht mit der Förderung der Nahmobilität und dem Konzept Stadt der kurzen Wege einen neuen Trend zu setzen. Der Fußverkehr soll nachhaltig gestärkt werden, indem dieser attraktiv gestaltet wird, unter anderem mithilfe von Wegebeziehungen und erhöhter Aufenthaltsqualität. Weitere Kernziele im Fußverkehr sind die Schaffung von attraktiven Verweilflächen mit Sitzmöglichkeiten, die Reduzierung der öffentlichen Parkraumflächen zugunsten des Fußverkehrs sowie die Einrichtung von Begegnungszonen, um die Rücksicht im Straßenverkehr zu fördern.[1][3]

 


 

Projektablauf

Das Flensburger Y

Am 10. November 2021 fand der Projektauftakt mit der Stadtverwaltung in Flensburg statt. Ziel des gemeinsamen Termins war es, sich kennenzulernen, den weiteren Projektablauf zu besprechen und sich auf ein konkretes Untersuchungsgebiet für das Projekt zu einigen. Es nahmen neben dem Projektteam von FUSS e.V. 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung teil, darunter Frau Takla Zehrfeld (Fachbereichsleiterin Stadtentwicklung und Klimaschutz).

Im Mai 2022 hat FUSS e.V. einen Fach-Fußverkehrs-Check in Flensburg durchgeführt. Betrachtet wurde dabei der Untersuchungsraum zwischen dem Neumarkt im Süden und dem Willy-Brandt-Platz im Norden - das sogenannte "Flensburger Ypsilon". Des Weiteren gab es am 18. Mai 2022 einen Workshop mit der Fachöffentlichkeit. Mitte November 2022 werden eine öffentlichkeitswirksame Aktion und eine Begehung mit der Kommunalpolitik - ein sogenanntes "Parteiengespräch auf dem Gehweg" - folgen. Aus den Erkenntnissen dieser Termine erarbeitet FUSS e.V. anschließend ein Maßnahmenprogramm für dieses Untersuchungsgebiet. Die Ergebnisse sollen voraussichtlich im Frühjahr 2023 in einer Abschlussveranstaltung vorgestellt und diskutiert werden.

Darüber hinaus hat FUSS e.V. in jeder der fünf Modellstädte des Projekts freiwillige Bürgerinnen und Bürger gesucht, die sich vorstellen können, "Quartiersgeher:innen" zu sein. Sie sollen als Bindeglied zwischen Zivilgesellschaft und Stadtverwaltung sowie Kommunalpolitik fungieren und Vorschläge für Verbesserungen des Fußverkehrs in ihrem näheren Umfeld an die zuständige Stelle weitergeben können. Die "Quartiersgeher:innen" haben von FUSS e.V. eine Schulung zur Durchführung eines Fußverkehrs-Checks sowie fachliches Info-Material erhalten und an der Erprobung der GehCheck-App teilgenommen.

Weitere Informationen zum Fußverkehr in Flensburg finden Sie auf der Webseite der Stadt.

 

Pressemitteilungen

Weitere Pressemitteilungen zum Projekt sowie erschienene Presse-Artikel finden Sie unter dem Menüpunkt Presse und Medien-Echo.

 


Quellen

  1. Webseite der Stadt Flensburg, abgerufen am 27.08.2021
  2. Stadtverwaltung Flensburg, Mitteilung vom 01.06.2021
  3. Stadt Flensburg (2018): Flensburg – Masterplan Mobilität 2030, abgerufen am 27.08.2021

 

Wir freuen uns, dass Meißen als Modellstadt für das Projekt "Gut gehen lassen - Bündnis für attraktiven Fußverkehr" ausgewählt wurde. An dieser Stelle bieten wir Ihnen Informationen zur Stadt:

zu den Projektaktivitäten:

Bei Fragen oder Hinweisen nehmen Sie gerne Kontakt zum Projektteam auf.

 


 

Kurzvorstellung der Stadt

Stadtansicht Meißen
Stadtansicht Meißen (Foto: Stadt Meißen ©)

Meißen ist mit mehr als 28.000 Einwohnenden eine große Kreisstadt im Freistaat Sachsen und liegt etwa 25 Kilometer nordöstlich von Dresden. International berühmt für die Herstellung des Meißner Porzellans, erhielt Meißen im 12. Jahrhundert den Status einer Stadt, wurde aber schon Jahrhunderte zuvor besiedelt. Direkt an der Elbe gelegen ist Meißen heute eine moderne Stadt mit historischem Altstadtkern.[1]

Der Modal Split fällt mit 41,5 Prozent zum Großteil auf das Auto, gefolgt von 36,7 Prozent der Wege, die zu Fuß absolviert werden. Der Radverkehr kommt auf 14,9 Prozent, die restlichen 6,8 Prozent der Wege, werden mit dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zurückgelegt.[2]

 

Fußverkehr in den konzeptionellen Planungen der Stadt

2014 wurde der aktuelle Verkehrsentwicklungsplan der Stadt Meißen durch den Stadtrat beschlossen. Neben den Zielen zum Radverkehrsnetzausbau dienen die geplanten Maßnahmen der Verbesserung des Verkehrsflusses sowie der Verdrängung des motorisierten Verkehrs aus den Wohngebieten. Außer einigen lokalen Umbauten zugunsten der Fußverkehrsinfrastruktur fehlt es bisweilen noch an einer Strategie bzw. an flächendeckenden Maßnahmen für den Fußverkehr.[3]

 


 

Projektablauf

Meissen Karte

Am 1. November 2021 fand der Projektauftakt mit der Stadtverwaltung in Meißen statt. Ziel des gemeinsamen Termins war es, sich kennenzulernen, den weiteren Projektablauf zu besprechen und sich auf ein konkretes Untersuchungsgebiet für das Projekt zu einigen.

Im Mai 2022 hat FUSS e.V. einen Fach-Fußverkehrs-Check in Meißen durchgeführt. Das dabei betrachtete Untersuchungsgebiet erstreckt sich zwischen dem Marktplatz im Herzen von Meißen, der Meißener Porzellanmanufaktur und dem Stadtteil Triebischtal im Südwesten (die sogenannte "Porzellanroute"). Der MDR Sachsen berichtete in einem Beitrag der Sendung Sachsenspiegel vom 11.05.2022 darüber.
Des Weiteren fand am 11. Mai 2022 ein Workshop mit der Fachöffentlichkeit statt. Ab Herbst 2022 wird es weitere Veranstaltungen geben: Eine öffentlichkeitswirksame Aktion findet am 25. Oktober 2022 statt sowie tagsdarauf eine Begehung mit der Kommunalpolitik - ein sogenanntes "Parteiengespräch auf dem Gehweg". Aus den Erkenntnissen dieser Termine erarbeitet FUSS e.V. anschließend ein Maßnahmenprogramm für dieses Untersuchungsgebiet. Die Ergebnisse sollen voraussichtlich im Frühjahr 2023 präsentiert und diskutiert werden.

Darüber hinaus sucht FUSS e.V. in jeder der fünf Modellstädte des Projekts freiwillige Bürgerinnen und Bürger, die sich vorstellen können, "Quartiersgeher:innen" zu sein. Sie sollen als Bindeglied zwischen Zivilgesellschaft und Stadtverwaltung sowie Kommunalpolitik fungieren und Vorschläge für Verbesserungen des Fußverkehrs in ihrem näheren Umfeld an die zuständige Stelle weitergeben können. Die "Quartiersgeher:innen" bekommen von FUSS e.V. eine Schulung zur Durchführung eines Fußverkehrs-Checks sowie fachliches Info-Material und nehmen an der Erprobung der GehCheck-App teil. Wenn Sie sich daran beteiligen möchten, nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.

Weitere Informationen zum Projekt und zum Fußverkehr in Meißen finden Sie auf der Webseite der Stadt.

 

Pressemitteilungen

Weitere Pressemitteilungen zum Projekt sowie erschienene Presse-Artikel finden Sie unter dem Menüpunkt Presse und Medien-Echo.

 


Quellen

  1. Webseite der Stadt Meißen, abgerufen am 27.08.2021
  2. Stadtverwaltung Meißen, Mitteilung vom 14.06.2021
  3. Stadt Meißen (2018): Verkehrsentwicklungskonzept 2014 bis 2025, abgerufen am 27.08.2021

 

Wir freuen uns, dass Erfurt als Modellstadt für das Projekt "Gut gehen lassen - Bündnis für attraktiven Fußverkehr" ausgewählt wurde. An dieser Stelle bieten wir Ihnen Informationen zur Stadt:

zu den Projektaktivitäten:

sowie die Protokolle und Berichte als Download (PDF):

 

Bei Fragen oder Hinweisen nehmen Sie gerne Kontakt zum Projektteam auf.

Wenn Sie sich vor Ort in Erfurt für den Fußverkehr engagieren möchten oder Unterstützung in Fußverkehrsfragen suchen, wenden Sie sich auch gerne an unsere Ortsgruppe:

FUSS e.V. - Gruppe Erfurt
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


 

Kurzvorstellung der Stadt

Stadtansicht Erfurt
Stadtansicht Erfurt, Ausblick vom Rathausturm (Foto: Stadt Erfurt ©)

Erfurt, so lobt Martin Luther die Stadt, liege am besten Ort, da wo eine Stadt stehen muss. Sie liegt mit rund 214.000 Einwohnenden relativ im Zentrum Deutschlands, im weiten Tal des Flusses Gera am Südrand des Thüringer Beckens. Die Landeshauptstadt ist gleichzeitig auch die größte Stadt des Bundeslandes Thüringen. Erfurt wurde erstmals im Jahre 742 n. Chr. urkundlich erwähnt und hat sich seitdem zu einer verwaltungs- und dienstleistungsorientierten Stadt entwickelt.[1] Außerdem ist die Stadt Standort für die Maschinen- und Anlagenbranche sowie der Mikroelektronik. Bekannte Wahrzeichen sind die Severikirche und der Dom, die Krämerbrücke sowie der sehr gut erhaltene mittelalterliche Stadtkern. Mit dem Hauptbahnhof inklusive ICE-Anbindung ist Erfurt ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt für den Personenverkehr.[2]

Innerhalb von Erfurt sind die Menschen zwar vor allem mit dem Auto unterwegs (40 Prozent Wegeanteil), aber ein erfreulich hoher Anteil der Erfurterinnen und Erfurter geht auch zu Fuß (30 Prozent Wegeanteil). 18 Prozent aller Wege werden mit dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zurückgelegt, 13 Prozent mit dem Fahrrad.[3]

 

Fußverkehr in den konzeptionellen Planungen der Stadt

Um die Lebensqualität in der Stadt zu erhöhen und das Verkehrsgeschehen effizienter zu gestalten, hat die Stadt Erfurt mehrere unterschiedliche Konzepte zur Regelung des Verkehrs aufgestellt. So soll mit der Maßnahme „Umweltorientiertes Verkehrsmanagement“ die Luftqualität in der Stadt verbessert werden. 2012 wurde das Teilkonzept „Innenstadt“ des Verkehrsentwicklungsplans einstimmig durch den Stadtrat beschlossen. Dieser beinhaltet die Verkehrsberuhigung der Innenstadt zur Erhöhung der Aufenthaltsqualitäten in den Quartieren. Der Kernidee „Begegnungszone Innenstadt“ des Verkehrskonzepts soll damit eine Grundlage geschaffen werden. Mit dem Konzept soll vor allem der Fußverkehr den Vorrang in der Innenstadt erhalten, ohne dass der MIV komplett aus der Innenstadt verbannt wird. Dies soll beispielsweise mit der Vermeidung des Parksuchverkehrs, Reduzierung von Parkraumangebots sowie Einrichtung eines einheitlichen Zeitfensters für den Lieferverkehr geschehen. Ein weiteres Konzept zugunsten des Fußverkehrs ist die Anstrengung der Stadt, die Barrierefreiheit zu erhöhen. So sollen und werden Haltestellen fußgängerfreundlich umgestaltet.[1]

Auch der Integrierte Stadtentwickungsplan ISEK Erfurt 2030 enthält Zielaussagen zum Fußverkehr. So soll etwa „der Vorrang für Fußgänger in der Innenstadt weiter ausgebaut werden“. Mithin sei die „Verkehrsplanung maßgeblich an strategischen Erfordernissen für den Klimaschutz auszurichten“. „Verkehrsbedingte Umweltbelastungen in beeinträchtigten Wohngebieten weiter zu reduzieren“ ist ebenso eine strategische Kernaussage des ISEK, wie auch „die selbstbestimmte Mobilität für alle Nutzergruppen zu ermöglichen“ sei.[4]

 


 

Projektablauf

Erfurt Karte

Am 18. Oktober 2021 fand der Projektauftakt mit der Stadtverwaltung in Erfurt statt. Es gab eine etwa 1,5-stündige, von FUSS e.V. angeleitete Begehung durch den Stadtteil Johannesplatz mit neun Personen aus der Erfurter Stadtverwaltung, darunter Herr Dr. Knoblich (Beigeordneter Dezernat Kultur und Stadtentwicklung) und Ortsteilbürgermeister Herr Bednarsky. Das Protokoll können Sie sich hier als PDF-Datei herunterladen.

Des Weiteren hat FUSS e.V. im April 2022 einen Fach-Fußverkehrs-Check im Untersuchungsgebiet Johannesplatz durchgeführt und am 26. April zu einem Workshop für die Fachöffentlichkeit eingeladen. Am 13. September 2023 fand ein sogenanntes "Parteiengespräch auf dem Gehweg" statt, an dem sich je eine Vertreterin der Fraktionen Die Linke und Büdnis90/Die Grünen aus dem Stadtrat wie auch Ortsteilbürgermeister vom Johannesplatz, Herr Bednarsky, beteiligten. Zudem machte FUSS e.V. am 14. September 2022 mit einer öffentlichkeitswirksamen Aktion auf Rücksichtnahme gegenüber Zufußgehenden aufmerksam. Aus den Erkenntnissen all dieser Termine erarbeitet FUSS e.V. nun ein Maßnahmenprogramm für dieses Untersuchungsgebiet. Die Ergebnisse sollen voraussichtlich im Frühjahr 2023 präsentiert und diskutiert sowie an die Stadtverwaltung Erfurt und die Stadtpolitik übergeben werden.

Darüber hinaus hat FUSS e.V. in jeder der fünf Modellstädte des Projekts freiwillige Bürgerinnen und Bürger gesucht, die sich vorstellen können, "Quartiersgeher:innen" zu sein. Sie sollen als Bindeglied zwischen Zivilgesellschaft und Stadtverwaltung sowie Kommunalpolitik fungieren und Vorschläge für Verbesserungen des Fußverkehrs in ihrem näheren Umfeld an die zuständige Stelle weitergeben können. Die "Quartiersgeher:innen" haben von FUSS e.V. eine Schulung zur Durchführung eines Fußverkehrs-Checks sowie fachliches Info-Material erhalten sowie an der Erprobung der GehCheck-App teilgenommen.

Weitere Informationen zum Projekt und zum Fußverkehr in Erfurt finden Sie auch auf der Webseite der Stadt.

 

Pressemitteilungen

Weitere Pressemitteilungen zum Projekt sowie erschienene Presse-Artikel finden Sie unter dem Menüpunkt Presse und Medien-Echo.

 


Quellen

  1. Webseite der Stadt Erfurt, abgerufen am 27.08.2021
  2. Webseite der Erfurt Tourismus und Marketing GmbH, abgerufen am 27.08.2021
  3. Stadtverwaltung Erfurt, Mitteilung vom 18.06.2021
  4. ISEK Erfurt 2030, Integriertes Stadtentwicklungskonzept Teil 1, S. 139

 

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