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Wir freuen uns, dass Sie Interesse an der Förderung des Fußverkehrs haben. Sie erhalten auf dieser Seite Informationen über die Projekte des FUSS e.V. zu kommunalen Fußverkehrsstrategien. 

Projekt Gut gehen lassen - Bündnis für attraktiven Fußverkehr

Das Projekt mit dem Titel „Gut gehen lassen – Bündnis für attraktiven Fußverkehr“ dient dazu, ein Bündnis von Städten mit Fußverkehr als Qualitätsmerkmal aufzubauen und Kommunen die Wirksamkeit kleinteiliger Maßnahmen verdeutlicht werden. Teil des Projekts ist die Auslobung des Kommunalen Fußverkehrspreises Deutschland 2022 "Bei uns geht's besser!", woran sich alle Kommunen in Deutschland beteiligen können. In fünf Modellstädten wird es jeweils Gespräche mit der Stadtverwaltung, einen Workshop, einen Fußverkehrs-Check, eine öffentlichkeitswirksame Aktion und ein Parteiengespräch auf dem Gehweg geben. Für ein ausgewähltes Untersuchungsgebiet wird auf Grundalge dessen ein Maßnahmenprogramm erarbeitet. Des Weiteren werden in jeder Modellstadt sogenannte „Quartiers-Geher:innen“ gesucht und geschult. Wir bieten zudem eine eigens entwickelte App, die bei der Durchführung und Auswertung von Fußverkehrs-Checks unterstützen soll. Auch soll die Kommunalpolitik für das Thema Fußverkehr sensibilisiert und beispielsweise mit Vorlagen und Textbausteinen für Antragsstellungen im Gemeinderat unterstützt werden. Ausführliche Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Aktuelle Meldungen zum Projekt "Gut gehen lassen" finden Sie weiter unten.

 

Abgeschlossene Projekte

Die Projekte „Bausteine für Fußverkehrsstrategien“ (Laufzeit: April 2018 - März 2020) und „Handlungsleitfaden für Fußverkehrsstrategien“ (2016 - 2018) sind bereits abgeschlossen. Die in den Projekten erarbeiteten Inhalte finden Sie weiterhin auf dieser Webseite. Folgen Sie dazu der vertikalen Menüleiste (am linken Rand). Bisher veröffentlichte Produkte und Broschüren finden Sie nachfolgend im Download-Bereich oder im Online-Shop.

 


 

Informationen für Planende und Gehende

Der Fachverband Fußverkehr Deutschland FUSS e.V. möchte Sie unterstützen durch Informationen…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Aktuelles

Im Mai 2021 startete das Projekt „Gut gehen lassen – Bündnis für attraktiven Fußverkehr“. Weitere Informationen zum neuen Projekt finden Sie hier.

Die Projekte „Bausteine für Fußverkehrsstrategien“ und „Handlungsleitfaden für Fußverkehrsstrategien“ sind bereits abgeschlossen. Alle Informationen zu den durchgeführten Projektaktivitäten finden Sie über die Menüleiste am linken Rand. Wir halten Sie zudem fortlaufend auf den einzelnen Unterseiten der Modellstädte auf dem Laufenden. Meldungen aus den Projekten finden Sie weiter unten im Archiv.

Neuigkeiten des FUSS e.V. zum Fußverkehr sowie vom Bundesweiten Umwelt- und Verkehrskongress (BUVKO) finden Sie auch in den sozialen Medien auf den Kanälen twitter.com/fussverkehr_de sowie facebook.com/fussverkehr.de und https://www.instagram.com/fussev_de/. Interessante Vorträge zum Thema Fußverkehr finden Sie außerdem auf unserem YouTube-Kanal.

 

Fußverkehrs-Projekte unter die Lupe genommen: Best Practice oder Bad Practice?

09.09.2022

Verkehrsberuhigter Bereich

Ambitionen, Städte umweltfreundlicher, schöner und fußverkehrsfreundlicher zu gestalten, gibt es seit den letzten Jahren erfreulich viele. Gute Beispiele für fußverkehrsfreundliche Lösungen existieren in Deutschland dagegen noch zu wenige – und einige davon sind vielen Stadtverwaltungen womöglich noch nicht bekannt.

Wie der Fußverkehr strategisch gut gefördert werden kann und welche Maßnahmen möglich sind, um mehr Sicherheit und attraktive Räume für zu Fuß Gehende herzustellen, kann in einzelnen Städten und Gemeinden beispielgebend angeschaut werden. FUSS e.V. hat im Juni 2022 unter der Leitung von Verkehrsplaner Dipl.-Ing. Arndt Schwab und Projektleiter Patrick Riskowsky mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kommunaler Verwaltungen und Interessierten aus der Kommunalpolitik eine zweitägige Fachexkursion zu fußverkehrsfreundlichen und diskussionswürdigen Praxisbeispielen durch fünf deutsche Bundesländer unternommen. Angeschaut und diskutiert wurden am ersten Tag Beispiele in Bohmte, Duisburg, Hennef und Brühl sowie am zweiten Tag in Bensheim, Schwetzingen, Speyer und Bad Bergzabern. Einige Eindrücke hat Spaziergangsforscher Bertram Weisshaar in einem Video festgehalten, welches hier auf Youtube angesehen werden kann. Das Handout zur Fachexkursion kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.

 

Bierstadt ist Modellquartier für Fußverkehr in Wiesbaden: Bürger:innen konnten abstimmen

10.03.2022

Zu Fuß in Wiesbaden
Foto: Stefan Kyrieleis

Mit 35 % aller Klicks wurde Bierstadt als Modellquartier für das Projekt "Gut gehen lassen" ausgewählt. An der Abstimmung unter www.dein.wiesbaden.de/fussverkehr nahmen rund 1.500 Personen teil. In dem Gebiet wird FUSS e.V. einen Fußverkehrs-Check und einen Workshop durchführen, im Herbst folgen eine öffentlichkeitswirksame Aktion sowie eine Begehung mit der Kommunalpolitik. Für das Gebiet erarbeitet FUSS e.V. Maßnahmenvosrschläge, die im Frühjahr 2023 an die Stadtverwaltung übergeben werden.
Mehr in der Pressemitteilung vom 10.03.2022.

Informationen zur Stadt, zum Projektverlauf und den Ergebnissen finden Sie bei Modellstädte > Wiesbaden.

 

 

Kommunaler Fußverkehrspreis 2022 startet

31.01.2022

Logo Kommunaler Fußverkehrspreis Deutschland 2022

In diesem Jahr wird zum ersten Mal der Fußverkehrspreis ausgelobt. Ziel ist es, Maßnahmen zur Verbesserung des Fußverkehrs zu würdigen. Gesucht werden bereits umgesetzte oder sich aktuell in der Realisierung befindende, innovative wie auch möglichst kosteneffiziente bauliche Maßnahmen zur Verbesserung des Fußverkehrs in Städten und Gemeinden, die zur Nachahmung weiterempfohlen werden können. Dabei kann es sich beispielsweise um ein Maßnahmenpaket in einem Quartier, um Umbau- und Gestaltungsmaßnahmen in mehreren Straßen und auf Plätzen oder auch um fußverkehrsfreundliche Neubau- bzw. Umstrukturierungsgebiete handeln. Alle Städte in Deutschland können teilnehmen. Einsendeschluss ist der 1. Juli 2022. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Gut gehen lassen: Fünf Städte für besseren Fußverkehr

16.09.2021

Foto: Jacek Dylag / unsplash.com
Foto: Jacek Dylag / unsplash.com

Fünf Modellstädte wollen im Projekt „Gut gehen lassen – Bündnis für attraktiven Fußverkehr“ das Zufußgehen fördern. Braunschweig, Erfurt, Flensburg, Meißen und Wiesbaden werden in dem zweijährigen Vorhaben vom Fachverband Fußverkehr Deutschland FUSS e.V. bei der Entwicklung effizienter Maßnahmen zur Förderung des Fußverkehrs unterstützt.

Bis Frühjahr 2023 laufen in den fünf Städten Fußverkehrs-Checks, Workshops, Aktionen auf der Straße und Begehungen mit der Kommunalpolitik, sogenannte „Parteiengespräche auf dem Gehweg“. Außerdem sollen ehrenamtliche „Quartiers-Geher:innen“ gefunden werden, die sich in ihrem Stadtteil für bessere Gehwege engagieren. Sie erhalten vom FUSS e.V. eine Schulung, können dann zum Beispiel Fußverkehrs-Checks durchführen sowie der Stadtverwaltung und Kommunalpolitik geeignete Maßnahmen und Argumente vorschlagen. Mehr

 

 


 

Produkte und Downloads

Broschüren der Fußverkehrsstrategie-Projekte

 

  • Alle Ergebnisse des Projekts "Bausteine für Fußverkehrsstrategien" finden Sie zusammengefasst im Abschlussbericht. Diesen können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.

 


 

Archiv

Städte entdecken das Gehen neu

31.03.2020

Fußgängerzone in Halle (Saale)

Immer mehr deutsche Städte entdecken das Gehen neu. Zwölf von ihnen haben sich in den letzten Jahren vom Fachverband für Fußverkehr FUSS e.V. strategisch beraten lassen; das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt haben das Projekt gefördert. Zum Abschluss des Projekts „Bausteine für Fußverkehrsstrategien“ resümiert Projektkoordinator Patrick Riskowsky: „Nachdem Fußgängerinnen und Fußgänger hundert Jahre lang als Randfiguren betrachten wurden, rückt der stadtfreundliche, einfache, kostengünstige und umweltfreundliche Fußverkehr in vielen Städten wieder mehr in den Fokus.“ Mehr

 

 

 

 

Broschüre „Geh-rechtes Planen und Gestalten“ erschienen

Deckblatt der Broschüre Geh-rechtes Planen und Gestalten
Gestaltung: Neuwerk

Fußverkehrsplanung ist eine komplexe Disziplin, für die es zahlreiche rechtliche Vorgaben und Empfehlungen in vielen Regelwerken gibt. Im Arbeitsalltag ist es für Planer*innen in der Stadtverwaltung oder im Planungsbüro und erst recht für engagierte Bürger*innen nicht immer einfach, den Überblick im „Paragraphen-Dschungel“ zu bewahren oder bestimmte Vorgaben und Empfehlungen auf Anhieb zu finden.
Wir haben eine umfassende Sammlung an fußverkehrsrelevanten planungsrechtlichen Aspekten aus den betreffenden Regelwerken zusammengestellt. Diese Sammlung ist einzusehen auf www.geh-recht.de und auf dem aktuellen Stand.

Wem das zu umfangreich ist, die/der kann ab sofort zu unserer Broschüre „Geh-rechter Planen und Gestalten“ greifen. Hier geht es zum Download als PDF-Datei, hier zur Bestellung in unserem Online-Shop (gegen Versandgebühren; die Broschüre selbst ist kostenlos).

Die Broschüre bietet eine kompakte Sammlung wichtiger Aspekte zur Planung des Fußverkehrs – ausgewählt nach pragmatischen Gesichtspunkten. Anstatt in Richtlinien, Normen und Verordnungen, unübersichtlichen und überlangen Dokumenten oder auf Webseiten suchen zu müssen, kann dieses Heft als Arbeitsunterstützung und Lexikon der Fußverkehrsplanung genutzt werden. Sortiert nach Themenbereichen und praxisnahen Fragestellungen finden sich hier viele relevante Aspekte des Fußverkehrs.

 

Handlungsleitfaden evaluiert

Handlungsleitfaden
Neuwerk (Gestaltungs- und Öffentlichkeitsarbeit)

Vor rund einem Jahr (Juli 2018) ist der Handlungsleitfaden "Schritte zur Einführung einer kommunalen Fußverkehrsstrategie" als Produkt aus dem Projekt Handlungsleitfaden für Fußverkehrsstrategien hervorgegangen und sogleich an alle Kommunen mit mehr als 20.000 Einwohnenden verschickt worden. In den Jahren 2016 bis 2018 waren insgesamt etwa 700 Menschen daran beteiligt, herauszufinden, wie eine strategische Förderung des Zufußgehens aussehen sollte und was deshalb in diesem Handlungsleitfaden zumindest auch als Thema benannt werden müsste. Dabei ging es nicht darum, ein völlig neues Konzept zu entwickeln, vielmehr soll der Handlungsleitfaden die vorhandenen Ansätze darlegen und daraus Handlungsempfehlungen ableiten.
Anfang 2019 haben wir ebenjene Kommunen mittels Fragebogen um ein Feedback zum Handlungsleitfaden gebeten. Wir wollten wissen, wie der Handlungsleitfaden ankommt: Welche Inhalte fehlen oder ist die Broschüre gar schon randvoll mit allem, was man zur kommunalen Fußverkehrsförderung wissen muss?

Die Ergebnisse der Evaluation finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Handlungsleitfaden sowie zum Download der Broschüre finden Sie unter dem Menüpunkt Handlungsleifaden.

 

 

Nachgefragt, nachgehakt - das Parteiengespräch in Halle (Saale)

Kunst auf dem Riebeckplatz in Halle (Saale)

Am 15. Mai 2019 veranstaltete FUSS e.V. ein Parteiengespräch auf dem Bürgersteig in Halle (Saale). Die kommunalpolitische Forderung, die Stadt stärker als eine fußgängerfreundliche Stadt zu entwickeln, stand dabei im Zentrum dieser Veranstaltung in Fortbewegung. Neben dem August-Bebel-Platz wurden auch das Paulusviertel (Goethestraße) und der Platz Am Steintor gemeinsam aufgesucht. Die jeweilige Situation wurde zunächst durch zwei Mitarbeiter des Fuss e.V. speziell aus der Perspektive der Fußgänger erörtert. Anschließend erhielten jeweils ein/e Vertreter/in der Parteien die Gelegenheit, ihre Position zur zukünftigen Förderung des Fußverkehrs darzulegen. Interessierte  Hallenserinnen und Hallensern hatten ebenso die Möglichkeit, Fragen zur Fußverkehrsförderung an die Stadtratskandidaten zu richten.

Das Protokoll zur Veranstaltung können Sie sich hier als PDF herunterladen.

Alle Ergebnisse zu den Projektaktivitäten in Halle (Saale) finden Sie zum Nachlesen auf der Modellstadt-Seite für Halle (Saale).

Neustrelitz auf den (Fuß-)Weg gebracht

Marktplatz-Mitte Neustrelitz

Es ist geschafft - Neustrelitz erhält als erste von sieben Modellstädten des Projekts "Bausteine für Fußverkehrsstrategien" unsere Fußverkehrsstrategie-Urkunde und darf sich nun - wie Chemnitz, Eisenach, Jena, Marl und Rendsburg aus der vorangegangenen Projektperiode - zum Kreis der "vollwertigen" Fußverkehrsstrategie-Modellstädte zählen.
Am Donnerstag (31.01.2019) nahm Bauderzernent Karsten Rohde stolz die Urkunde entgegen und versprach, dass die Stadtverwaltung alle im Rahmen unserer Projektaktivitäten in Neustrelitz vorgeschlagenen Maßnahmen und Hinweise für die weitere Prüfung, Diskussion und Planung aufnehmen wird, wies jedoch daraufhin, dass nicht alle Maß­nahmen gleich prioritär behandelt werden können. Kleinere Maßnahmen mit eher geringem Kosten­aufwand möchte die Stadtverwaltung im Sinne der Verbesserung der Fußverkehrs-Infrastruktur relativ kurzfristig umsetzen, andere Maßnahmen bedürften hingegen einer Abstimmung mit weiteren Behörden (Verkehrsbehörde, Tiefbauamt, Ordnungsamt etc.) und ggf. einer fachlichen Variantenprüfung. Im Zuge der zeitnah anstehenden Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplans besteht die Chance, dass die erarbeiteten Maßnahmenvorschläge zur Verbesserung der Situation für den Fußverkehr Berücksichtigung finden, wovon Fußgänger/innen in Neustrelitz schon bald profitieren könnten. Als Maßnahmen mit höherer Priorität sollen zunächst solche entlang der stark frequentierten Wegerelationen zwischen dem Bahnhof / ZOB und dem Stadtzentrum (Fußgängerzone / Marktplatz) berücksichtigt werden. Wünschenwert ist beispielweise die Umwidmung des Marktplatzes in einen "verkehrsberuhigten Bereich", sodass anstatt der heutigen Dominanz des Kfz-Verkehrs bald ein respektvolles Miteinander aller Verkehrsteilnehmer/innen mit gegenseitiger Rücksichtnahme im Sinne der schwächeren Verkehrsträger (Rad- und Fußverkehr) auf diesem wichtigen Platz des Stadt herrschen kann und dort signalisiert wird, dass in Neustrelitz gut und sicher zu Fuß gegangen werden kann.
Die wichtigsten Ergebnisse zum Nachlesen finden Sie im Abschlussprotokoll (PDF) sowie Ausführliches auf der Modellstadt-Seite für Neustrelitz.

FUSS e.V. checkt's - Die Check-Broschüre ist da!

Fußverkehrs-Check

Mit der aus Recherchen, Interviews und unseren Erfahrungen aus den Modellstädten unseres Projekts "Handlungsleitfaden für Fußverkehrsstrategien" zusammengestellten Broschüre möchten wir Kommunen und Bürger/innen ermuntern, selbstständig Fußverkehrs-Checks durchzuführen. Darin enthalten sind die wichtigsten Tipps zu Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Fußverkehrs-Checks sowie eine Übersicht über geeignete Check-Formate und Check-Listen. Auch für kommunale Mitarbeiter/innen, die bereits einen Fußverkehrs-Check in seiner/ihrer Kommune durchgeführt haben oder sogar bereits an einer Fußverkehrsstrategie arbeiten, gibt die Broschüre hilfreiche Hinweise zur konzeptionellen Einbindung von Fußverkehrs-Checks, denn ein Fußverkehrs-Check reicht in der Regel nicht aus! Gecheckt?

Die Broschüre gibt es als Download (PDF) und als Print-Version in unserem Online-Shop.
Die ausführlichen Texte und Informationen finden Sie weiterhin auf www.fussverkehrs-check.de.

Gemeinsam läuft es besser - Vernetzung fußverkehrsfreundlicher Kommunen in Deutschland

FUSS e.V. präsentiert das potenzielle Netzwerk fußverkehrsfreundlicher Kommunen.

Für alle fußverkehrsbewussten Kommunen, die nicht allein dastehen wollen, wenn es darum geht, den Fußverkehr in ihrer Stadt voranzubringen,veranstaltete FUSS e.V. am 10. Oktober 2018, also am Vortag des 2. Deutschen Fußverkehrskongresses, in Berlin ein Aktivseminar mit dem Motto „Gemeinsam läuft es besser!“. Dabei ging es darum, fußverkehrsinteressierten Städten erstmalig eine Gelegenheit zu bieten, andere Kommunen kennenzulernen, denen der Fußverkehr ebenso am Herzen liegt, damit sie fortan voneinander und miteinander lernen können. Zudem baten wir die Kommunen, uns ihre Wünsche und Erwartungen an ein bundesweites Netzwerk für fußverkehrsfreundliche Städte mitzuteilen, wozu im Vorfeld bereits auch eine deutschlandweite Umfrage stattgefunden hat.

Alle Ergebnisse der Vorab-Befragung sowie des Aktivseminars finden Sie unter dem Menüpunkt Vernetzung.

 


 

Ziele der Projekte

Mit diesen Projekten möchte der Fachverband Fußverkehr Deutschland FUSS e.V. notwendige Grundlagen für eine strategische Förderung des Fußverkehrs auf kommunaler Ebene sammeln und weiterentwickeln. Angestrebt wird eine möglichst zielgruppengenaue Erfassung und Analyse der Bedingungen und Bedürfnisse von Fußgängerinnen und Fußgängern über Umfragen, Fachinterviews sowie Fußverkehrs-Audits und Workshops in ausgesuchten Modellstädten. Ein daraus zu entwickelnder Handlungsleitfaden soll den Städten und Gemeinden durch die Bereitstellung von Praxis-Hinweisen, Erfahrungswerten und Entscheidungshilfen bei der Erstellung einer kommunalen Fußverkehrsstrategie helfen.

 


 

Diese Projekte werden gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz. Die Mittelbereitstellung erfolgt auf Beschluss des Deutschen Bundestages.

Logo BMUV           Logo UBA

 

 

 

 

Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Autorinnen und Autoren.

www.bmuv.de

www.umweltbundesamt.de

 

 

Den Fußverkehr in der gesamten Stadt sicher und attraktiv zu machen sowie über den Zustand der Infrastruktur informiert zu sein und diese flächendeckend instand zu halten, stellt für Stadtverwaltungen eine Herausforderung dar. Umso besser ist es, wenn Stadtverwaltungen Unterstützung aus der Bevölkerung erhalten. Im Rahmen des Projekts „Gut gehen lassen“ möchte FUSS e.V. daher Engagierte dazu anleiten, einen Fußverkehrs-Check in ihrem Quartier selbstständig durchzuführen und Missstände sowie Verbesserungsvorschläge fachlich korrekt vorzutragen.

 

Hier erfahren Sie mehr:

 


 

Wie werde ich Quartiersgeher:in?

Eine Gruppe führt einen Fußverkehrs-Check durch (Foto: Bertram Weisshaar, FUSS e.V.)

Quartiersgeher:innen können grundsätzliche alle werden, die Interesse am Thema haben, und zur Verbesserung der Bedingungen für den Fußverkehr beitragen möchten. FUSS e.V. bietet diese Möglichkeit erstmals im Rahmen des Projekts „Gut gehen lassen – Bündnis für den attraktiven Fußverkehr“ an. Das Projekt läuft in den fünf Modellstädten Braunschweig, Erfurt, Flensburg, Meißen und Wiesbaden im Zeitraum 2021-2023. Vorerst können Sie daher nur in diesen Kommunen Quartiersgeher:in werden. In diesen Städten werden Ihre Hinweise von den Verwaltungen gerne entgegengenommen.

Nehmen Sie bei Interesse bitte Kontakt mit unserem Projektteam auf!

 

Was kann ich als Quartiersgeher:in tun?

Als Quartiersgeher:in erfassen Sie den Zustand des Fußverkehrsnetzes in Ihrem alltäglichen Umfeld – dort, wo Sie häufig zu Fuß unterwegs sind. Sie erfassen Problemstellen, aber auch Qualitäten in der Fußverkehrsinfrastruktur (Straßen, Wege, Plätze, Querungsstellen). Mithilfe der Schulung und den bereitgestellten Materialien werden Sie bestens darauf vorbereitet, Fußverkehrs-Checks durchzuführen und Hinweise wie Verbesserungsvorschläge überzeugend gegenüber Behörden und Politik vorzutragen.

 

Was ist ein Fußverkehrs-Check?

Teilnehmende tragen ihre Hinweise in eine Vorlage ein (Foto: Bertram Weisshaar, FUSS e.V.)

Fußverkehrs-Checks (oder auch -Audits) spielen eine zentrale Rolle bei der Verbesserung des Fußverkehrs. Sie dienen der Bestandsaufnahme der Gegebenheiten, bieten ein Forum für praxisnahe Vor-Ort-Diskussionen und führen mindestens zu punktuellen konkreten Verbesserungsvorschlägen bis hin zu Ansätzen einer systematischen Förderung des Zufußgehens in der Stadt. Es gibt verschiedene Formate von Fußverkehrs-Checks, sie können allein, zu zweit oder als Gruppe durchführt werden. Ein Fußverkehrs-Check kann zunächst auch für ein bestimmtes Thema durchgeführt werden, wie z.B. Sicherheit oder Barrierefreiheit.

Mehr zu Fußverkehrs-Checks gibt es in der unten gelisteten Broschüre zum Herunterladen und auf https://www.fussverkehrs-check.de/.

 

Wann und wo kann ich als Quartiersgeher:in aktiv werden?

Ab Mai 2022 führt FUSS e.V. im Rahmen einer Schulung ein Online-Seminar und je eine Begehung mit den Quartiersgeher:innen in den fünf Modellstädten Braunschweig, Erfurt, Flensburg, Meißen und Wiesbaden durch. Das Projekt läuft noch bis April 2023. Bei Interesse schreiben Sie uns eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit Ihrem Namen und der Stadt, in der Sie teilnehmen wollen.

 

Was ist die GehCheck-App und wie kann ich sie nutzen?

App-Karte
Alle Einträge in der GehCheck-App erscheinen auf einer Karte

Fußverkehrs-Checks können seit Neuestem auch mit unserer GehCheck-App durchgeführt werden, die Nutzung der App ist aber für die Teilnahme als Quartiersgeher:in nicht unbedingt erforderlich. Die App wurde in unserem Auftrag entwickelt, um es Leuten im Alltag zu ermöglichen, leichter Feedback über schlechte und gute Stellen in der Fußverkehrsinfrastruktur zu geben. Die App ist aber genauso gut für gezielte Fußverkehrs-Checks geeignet.

Interessiert? Dann laden Sie sich die GehCheck-App ganz einfach im Appstore (Apple) oder im Playstore (Android) herunter und gehen Sie los! Alle Einträge, die Sie in die App einpfegen, können Sie hier auf einer Karte einsehen, filtern und exportieren, um Ihre Hinweise beispielsweise an die Stadtverwaltung oder Stadtpolitik weiterzugeben.

 

Wie kann ich FUSS e.V. weiter unterstützen?

Wir freuen uns, wenn Sie gefallen daran gefunden haben, sich für bessere Bedinungen für Zufußgehende einzusetzen. Unterstützen Sie uns mit Ihrem Engagement, die Städte in Deutschland fußgängerfreundlich zu machen. Mehr dazu unter dem Menüpunkt für Gehende.
FUSS e.V. ist ein gemeinnütziger Verein. Wir setzen uns für sicheres und attraktives Zufußgehen in Deutschland ein. Dafür braucht es engagierte Menschen und Geld. Wir freuen uns immer über neue Mitglieder und wären für eine Spende dankbar. Mehr unter www.fuss-ev.de > WIR > Mitgliedschaft Satzung bzw. > Spenden.

Wie kann ich mein Wissen testen?

Wir haben ein Quiz vorbereitet, damit Sie Ihr Wissen zum Thema Fußverkehr auf die Probe stellen können. Die Schwierigkeit der Fragen reicht von "Ist doch logisch!" bis "Woher soll man das wissen?".

Zur Benutzung: Klicken Sie in der Datei "Quiz" die Antworten an, die Sie für richtig halten. Mitunter ist nicht nur eine Antwort je Frage richtig. Nachdem Sie fertig sind, können Sie Ihre Antworten in der Datei "Lösungen" überprüfen und zusammenzählen, wie viele Fragen Sie richtig beantwortet haben. Viel Erfolg!

 

Nachfolgend haben wir Ihnen eine Reihe an Info-Materialien zusammengestellt, die Sie als Quartiersgeher:in gut gebrauchen können:

1. Wegweiser durch den FUSS-Dschungel

Der Wegweiser beantwortet sämtliche Fragen zum Thema Fußverkehr, die man haben könnte. Er dient vor allem gut als Nachschlagewerk und beinhaltet weiterführende Links, falls man sich in das ein oder andere Thema verteifen möchte. Vertiefende Literatur finden Sie ebenso auf unserer Webseite und bei den kostenlosen Downloads.

 

2. Info-Broschüre zu Fußverkehrs-Checks (siehe: Was ist ein Fußverkehrs-Check?)

Hier steht alles drin, was es zu Fußverkehrs-Checks zu wissen gibt. Dazu gehört, was die Checks ausmacht, wie sie durchgeführt werden können, welchen Hintergrund sie haben und vieles mehr. Haben Sie Interesse, einen Check durchzuführen? Dann sollten Sie in der Broschüre gelesen haben, um auch einen Überblick über die verschiedenen Methoden zu bekommen.

Diese Kurzfassung der obenstehenden Broschüre ist eine handlichere Version ebenjener, und soll bei der Vorbereitung auf den Fußverkehrs-Check helfen.

 

3. Themenlisten (Was kann ich mir bei einem Fußverkehrs-Check anschauen?)

Diese Liste mit drei übergreifenden Themen enthält viele Betrachtungspunkte, nach denen man während eines Fußverkehrs-Checks Ausschau halten kann.

Hier sind noch einmal Fragen aufgelistet, die sich ausschließlich auf die Verkehrssicherheit beziehen. Besonders nützlich ist die Liste auch, weil die Fragen nach verschiedenen Verkehrsstellen gelistet sind.

 

4. Bögen zur Durchführung eines Fußverkehrs-Checks (Wie notiere ich meine Ergebnisse?)

Dieser Bogen kann ausgedruckt und zum Check mitgenommen werden. Hier werden Abschnitte im Gesamten als positiv oder negativ bewertet. Wichtig ist auch jeweils eine kurze Begründung.

Diese Checklisten können ebenfalls ausgedruckt und mitgenommen werden, falls eins der Themen zutrifft. Da sie in der Gestaltung und zum Ausfüllen recht einfach sind, können sie auch sehr gut von lese- und schreibfähigen Kindern ausgefüllt werden.

5. Videos von unserer FUSSverkehrs-Akademie

Einmal im Monat referieren online Expert:innen und Fachleute zu bestimmten Fußverkehrsthemen. Mehr Informationen gibt es auf unserer Webseite. Die Aufnahmen der vergangenen Folgen finden Sie auf unserem Youtube-Kanal. Wir möchten insbesodere auf die vierte Folge hinweisen: Es referierte Patrick Riskowsky zum Thema Fußverkehrs-Checks.

 

 

Logo Kommunaler Fußverkehrspreis Deutschland 2022

Einige Kommunen stoßen zukunftsweisende und mitunter kreative Projekte und Maßnahmen zur Förderung der Fußverkehrs an. Solche Musterbeispiele für die natürlichste Form der Mobilität zu finden, zu würdigen und publik zu machen ist Ziel des Kommunalen Fußverkehrspreises Deutschland. Der Preis wird von FUSS e.V. erstmalig im Jahr 2022 ausgelobt und durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz und das Umweltbundesamt gefördert. Der Wettbewerb richtet sich an alle Kommunen in Deutschland.

Die Auslobung können Sie auch als PDF-Datei herunterladen.

 

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… bereits umgesetzte oder sich aktuell in der Realisierung befindende, innovative wie auch möglichst kosteneffiziente bauliche Maßnahmen zur Verbesserung des Fußverkehrs in Städten und Gemeinden, die zur Nachahmung weiterempfohlen werden können. Dabei kann es sich beispielsweise um ein Maßnahmenpaket in einem Quartier, um Umbau- und Gestaltungsmaßnahmen in mehreren Straßen und auf Plätzen oder auch um fußverkehrsfreundliche Neubau- bzw. Umstrukturierungsgebiete handeln.

Abgabebedingungen und Einsendeschluss

  • Bei dem einzureichenden Beitrag muss es sich um mehr als eine einzelne, punktuelle Maßnahme handeln.
  • Gesucht sind Maßnahmenpakete, die der Verbesserung und Förderung des Fußverkehrs dienen, möglichst mit Einfluss auf die Fußverkehrssituation im gesamten Quartier oder gar stadtweit
  • Ein (Fußverkehrs-)Plan, Konzept oder eine Strategie sowie die Schaffung fußverkehrsfördernder Verwaltungsstrukturen können den Maßnahmen zugrunde liegen, Teil dessen sein oder diese begleiten. Diese dürfen jedoch nicht ohne bereits umgesetzte oder sich in der Realisierung befindende Maßnahmen eingereicht werden.
  • Sollten Maßnahmen im Rahmen von Projekten umgesetzt worden sein, so kann sich jede Kommune maximal mit drei Projekten gleichzeitig bewerben.

Die Bewerbungen für den Fußverkehrspreis konnten bis zum 1. Juli 2022 eingereicht werden. Die Bewerbungsfrist ist zuende.

Teilnahmeberechtigt waren alle Kreis-, Stadt- und Gemeindeverwaltungen in Deutschland sowie die Senats- und Bezirksverwaltungen der Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg.

Was gibt es zu gewinnen?

Die Kommune mit dem Siegerbeitrag wird bei der ersten kommunalen Tagung des FUSS e.V. im Herbst 2022 gekürt und darf Ausrichtungsort für die nächste Tagung im Frühjahr 2024 sein. Diese Veranstaltung dient dem Networking und Austausch der Kommunen zum Thema Fußverkehr bundesweit und der Gründung des Bündnisses fußverkehrsfreundlicher Kommunen Deutschland. FUSS e.V. sorgt für mediale Aufmerksamkeit und bundesweite positive Öffentlichkeitsarbeit für die Siegerkommune wie für den Wettbewerb um den Kommunalen Fußverkehrspreis 2024. Zudem erhält die Siegerkommune bei FUSS e.V. eine einjährige, kostenfreie Mitgliedschaft. Darüber hinaus werden alle eingereichten Beiträge, die die Wettbewerbsbedingungen erfüllen, als Best Practice Beispiele in einer Broschüre sowie auf der Webseite von FUSS e.V. veröffentlicht.
Die Jury kann ggf. zusätzlich einen Sonderpreis als Anerkennung vergeben.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 


Die Jury

  • Dipl.-Geogr. Uta Bauer (Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (difu))
  • M.A. Marcus Bramow (Deutsche Hochschule der Polizei (DHPol))
  • Dr. Evelyn Hagenah (FUSS e.V. Berlin, ehem. Abteilungsleiterin beim Umweltbundesamt)
  • Dipl.-Soz. Ruth Hammerbacher (hammerbacher beratung&projekte, FUSS e.V. Vorstand)
  • M.Sc. Jörg Kwauka (Deutsche Bahn AG, Masterarbeit „Perpedes Index“ (FH Erfurt))
  • M.Sc. Anne Müller (Kinderfreundliche Kommunen e.V.)
  • Dr.-Ing. Cordelia Polinna (Urban Catalyst, DASL, SRL)
  • Dipl.-Ing. Katalin Saary (Mobilitätslösung, SRL Vorstand, FUSS e.V. Vorstand)
  • Prof. Dr. Oliver Schwedes (TU Berlin, Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung)
  • M.A. Manuela Weber (Umweltbundesamt, FG Nachhaltige Mobilität in Stadt und Land)
  • Dipl.-Ing. Peter Woltersdorf (Allgem. Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin (ABSV))

Vorprüfung: M.Sc. Patrick Riskowsky (Projektleiter in der Bundesgeschäftsstelle von FUSS e.V.)

 

Foto: Jacek Dylag / unsplash.com
Foto: Jacek Dylag / unsplash.com

Fünf Modellstädte wollen im Projekt „Gut gehen lassen – Bündnis für attraktiven Fußverkehr“ das Zufußgehen fördern. Braunschweig, Erfurt, Flensburg, Meißen und Wiesbaden werden in dem zweijährigen Vorhaben vom Fachverband Fußverkehr Deutschland FUSS e.V. bei der Entwicklung effizienter Maßnahmen zur Förderung des Fußverkehrs unterstützt.

Bis Frühjahr 2023 laufen in den fünf Städten Fußverkehrs-Checks, Workshops, Aktionen auf der Straße und Begehungen mit der Kommunalpolitik, sogenannte „Parteiengespräche auf dem Gehweg“. Außerdem sollen ehrenamtliche „Quartiers-Geher:innen“ gefunden werden, die sich in ihrem Stadtteil für bessere Gehwege engagieren. Sie erhalten vom FUSS e.V. eine Schulung, können dann zum Beispiel Fußverkehrs-Checks durchführen sowie der Stadtverwaltung und Kommunalpolitik geeignete Maßnahmen und Argumente vorschlagen.

Das Projekt läuft über zwei Jahre und wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und vom Umweltbundesamt gefördert. Zentrales Anliegen ist die stärkere Sensibilisierung der Stadtverwaltungen, der Kommunalpolitik und der Zivilgesellschaft für die Belange der Gehenden. Das Interesse war groß: 30 Städte hatten sich beworben.

FUSS e.V. will gemeinsam mit den Städten die Qualitäten des Fußverkehrs nutzen:

  • Klimaschonende Mobilität wird gefördert. 19 Prozent aller Autofahrten sind kürzer als zwei Kilometer (Quelle: Mobilität in Deutschland); viele dieser Wege können auch zu Fuß zurückgelegt werden.
  • Gehen ist effizient: Mit wesentlich weniger Fläche und Geld als bei jedem anderen Verkehrsmittel können gute infrastrukturelle Bedingungen geschaffen werden.
  • Gehen ist sozial: Es kostet fast nichts, braucht weder Fahrschein noch Führerschein und kann von fast allen Menschen im Alter zwischen einem und über hundert Jahren praktiziert werden.
  • Gehen schont Umwelt, Stadt und Menschen: Es macht weder Lärm noch Abgase, es gefährdet selten andere Verkehrsteilnehmer:innen, braucht keinen Parkraum und keine Abstellflächen.
  • Fußverkehr belebt den Straßenraum, sorgt für mehr Sicherheit, soziale Interaktion und Kommunikation und fördert nicht zuletzt den Einzelhandel am Weg.
  • Gehen ist gesund, fördert die Vertrautheit mit der Umgebung und die Identifikation mit der Stadt.

Über den Projektverlauf und Termine in den einzelnen Städten können sich Interessierte informieren unter: www.fussverkehrsstrategie.de > Modellstädte

 

Kontakt zur Projektleitung:
Patrick Riskowsky (Projektleiter)
Fachverband Fußverkehr Deutschland FUSS e.V.
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel. 030 492 74 73 (Mo.-Fr. 9-15 Uhr, mit AB)

 

Pressemitteilung von FUSS e.V.
Fachverband Fußverkehr Deutschland
vom 16.09.2021